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DPSG Rulle bietet an

Ob Zeltlager, Kanutour oder Umzug. Wir haben das nötige Equipement!

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Aktuelles der Pfadfinder Rulle

Zeltlagerfilm und Fotos

Aufgrund einiger technischer Schwierigkeiten lässt sich der Zeltlagerfilm nicht - wie zuletzt angekündigt - auf unserer Homepage hochladen & abspielen. Wir haben uns nun entschlossen den Film mit auf die, ursprunglich nur für Fotos vorgesehene, CD zu brennen, sodass er doch noch den Weg in euer Wohnzimmer findet. Wer sich von euch beim Zeltlagernachtreffen nicht in die Liste für die "FotoCD" eingetragen haben sollte, möge sich bitte bei den entsprechenden Gruppenleitern melden, damit wir ggf. noch weitere Exemplare brennen können.

 

Gut Pfad!

Neuer Stammesvorstand

Alle Jahre wieder steht im Stamm Rulle eine Stammesversammlung auf dem Tagesplan. Auch 2011 ging dieser Kelch nicht an uns vorbei, sodass wir am 31. Juli einen neuen Stammesvorstand gewählt haben. Katharina, die das Amt der Stammesvorsitzenden 4 Jahre lang ausgeführt hatte, musste selbiges aus zeitlichen Gründen niederlegen. Sie bleibt dem Stamm aber als Gruppenleiterin weiter erhalten. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an dich Katharina!

Als Nachfolger wählte die Stammesversammlung, an die Seite der zwei bisherigen Vorstände Bernd Overhoff (Kurat) und Nils Bruning, Jens Schröder als dritten Mann. Somit ist der Pfadfinderstamm Maximilian Kolbe, Rulle auch für die nächsten Jahre wieder mit drei Stammesvorständen besetzt - was heutzutage leider nicht immer selbstverständlich ist.

 

Damit in wichtigen Fragen der richtige Ansprechpartner zu finden ist, wird unsere Kontaktliste auf dieser Homepage wieder aktualisiert.

 

Gut Pfad!

 

Anti A33 Nord - Fahrradtour - Rückblick

Demonstration gegen Lückenschluss zwischen Belm und Rulle

 

Osnabrück. Diese Fahrradtour rief Beklemmungen hervor – obwohl sie durch eine schöne Landschaft führte. Oder auch gerade deshalb, denn: Die 250 Teilnehmer radelten dort entlang, wo eine neun Kilometer lange Autobahn von Belm über Icker und Rulle-Ost entstehen soll und die als Lückenschluss zwischen der A1 und der A33 gedacht ist. Dann wäre es vorbei mit der Idylle.


Dass sich das eher nüchterne Wort Lückenschluss auf die Landschaft auswirken würde, ließ manchen Teilnehmer während der Radtour verstummen. Denn sie stellten sich vor, wie es hier aussehen könnte, wenn die Autobahn auf einem bis zu neun Meter hohen Damm Belm durchschneiden oder in Icker und Rulle eine sieben oder neun Meter tiefe Furche in die Erde reißen würde.

 

Erwin Schröder, der in Belm für die SPD im Rat sitzt und sich gegen die Autobahn engagiert, sagte es so: „Wir haben hier eine einzigartige Perle der Natur. Es darf nicht sein, dass die zerstört wird.“ Leo Niederrielage sprach die Existenzängste der Landwirte an: „Die Autobahn soll durch die Ländereien führen.“ Zum Beispiel sei sein Reiterhof am Power Weg betroffen. Ein Ausritt in die Natur werde von dort aus kaum noch möglich sein. Die Autobahn würde 58 Hektar Land verschlingen und viele große Flächen diagonal durchkreuzen.

 

„Viele haben gar nicht geahnt, welche Dimensionen eine Autobahn hier einnehmen würde“, sagte Heinrich Fiedeldey. Um die Auswirkungen zumindest erahnen zu lassen, hatten mehrere Veranstalter veranlasst, gemeinsam diese Radtour von der Dominikanerkirche in Osnabrück aus zu organisieren: die Gemeinde Wallenhorst, das Umweltforum Osnabrücker Land, die Bürgervereine Wallenhorst und Icker, die Pfadfinder aus Rulle, der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) und die Initiative „Besseres Verkehrskonzept“.

 

Alfred Lindner (CDU), stellvertretender Bürgermeister von Wallenhorst, sieht „keinen Grund, der dafür spricht, diese Autobahn zu bauen“, denn: „Sie würde nur vier bis sechs Minuten Zeitersparnis bringen.“ Erwin Schröder meinte, es sei eher sinnvoll die A30 sechsspurig auszubauen.

 

Das Umweltforum Osnabrücker Land sammelt in einem Fonds Geld, um eine Klage zu finanzieren. Rainer Comfere, der sich in dieser Organisation engagiert, berichtete: „Auf mehr als der Hälfte der geplanten Autobahntrasse befinden sich FFH-Gebiete.“ Die Abkürzung steht für Fauna, Flora und Habitat, also für Tiere, Pflanzen und Lebensräume, die nach einer Richtlinie der Europäischen Union schützenswert sind.

 

Rainer Comfere sieht einen Hoffnungsschimmer: „Das Bundesumweltministerium hat die Zustimmung für die Autobahn verweigert. Jetzt stehen neue Prüfungen an.“

 

Doch die Beklemmung will bei den Radfahrern noch nicht weichen.

 

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (vom 15. Mai 2011) - Außerdem einige Bilder zu der Fahrradtour!

Termine

Zeltlager 2013, in Ankum

17. - 21.05.2013

 

 

Spruch des Monats

„Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.“

Mutter Teresa