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Osterfeuer in Rulle

Obwohl die Temperaturen es noch nicht vermuten lassen, neigt sich der März langsam aber sicher dem Ende. Dies bedeutet auch, dass im Christentum das Osterfest ansteht. Wir Ruller Pfadfinder möchten Sie und euch anlässlig dieses Festes zu einem gemütlichen Beisammensein einladen. Wie in den vergangenen Jahren veranstalten wir auf der Grünfläche des Ruller St. Johanneshauses das schon zur Tradition gewordene Osterfeuer. Für das leibliche Wohl ist gesorgt - neben Limonaden & Stockbrot für die jüngeren bieten wir für die älteren Gäste auch in diesem Jahr verschiedene Weine & Bier an. Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst (zwischen 19:30 Uhr und 20:00 Uhr) am Ostersonntag, den 31. März, werden unsere jüngsten Gruppenkinder das Feuer entzünden.

Es wäre schön Sie dort zu sehen - bis dahin wünschen wir angenehme Ostertage!

Gut Pfad, die Ruller Pfadfinder

 

Osterfeuer

Friedenslicht am 16. Dezember

Am kommenden Sonntag wird das Friedenslicht aus Bethlehem von uns Pfadfindern nach Rulle gebracht um von von dort aus auch in Rulle als ein Zeichen des Friedens die vorweihnachtliche Zeit zu erhellen.

Hierzu ist jeder herzlich eingeladen sich mit uns Pfadfindern um 16:00 Uhr an der Alten Schule in Rulle zu treffen und gemeinsam aufzubrechen um das Licht an Lechtinger Mühle entgegenzunehmen. Gegen voraussichtlich 17:45 Uhr wird das Friedenslicht dann in der Ruller Wallfahrtskirche entzündet ehe es zu einem gemütlichen Zusammensein bei heißem Kakao und Plätzchen in die Alte Schule geht.

Das Friedenslicht kommt nach Rulle

Bereits heute möchten wir auf den Friedenslichttermin 2012 hinweisen. Wir werden das Licht des Friedens, welches in diesem Jahr unter dem Motto Mit Frieden gewinnen alle steht, am 16. Dezember mit unseren Grupenkindern und allen Interessierten von Osnabrück nach Rulle tragen. Den Termin lohnt es sich auf jeden Fall schon einmal vorzumerken. Weitere Informationen erhaltet ihr in Kürze.

 Schaut auch auf unserer Friedenslicht-Seite vorbei

Friedenslicht-News

RDP/RdP / "Photo: Andreas Kläger"

Ruller Pfadfinder in Indonesien

Ruller Pfadfinder erkunden Projekte für Straßenkinder in der indonesischen Hauptstadt Jakarta

Wallenhorst. Zwölf ehemalige und aktive Pfadfinder aus Rulle haben ein Hilfsprojekt für Straßenkinder in Indonesien besucht. Dabei begegneten ihnen unbeschreibliche Zustände – und eine Frau, für die das Pfadfinderlied die richtigen Worte bereithält.


 
 
Bildergalerien aus dieser RubrikNicht in Worte zu fassen sei das, was sie in den Slums der indonesischen Hauptstadt Jakarta gesehen hätten, sagte Katharina Schlüter. Sie versuchte es dennoch, fand aber nur einen Begriff, der ihr angemessen erschien: erschreckend. Nils Bruning nickte. „In den Slums von Jakarta ist es so, wie man es sich nicht vorstellen möchte“, sagte der Ruller und berichtete, wie die Menschen aus Müll und Bruchholz Hütten in den Schlamm bauten – nur um diese im nächsten Monsunhochwasser untergehen zu sehen. „Die Menschen dort leben am äußersten, menschenunwürdigen Rand der Gesellschaft“, sagte Erich Goer.

Der ehemalige Leiter der Thomas-Morus-Schule Osnabrück-Haste hatte vor 25 Jahren den Kontakt zu der indonesischen Aulia-Stiftung aufgebaut, die sich für die Straßenkinder in der Hauptstadt Jakarta einsetzt, indem sie ihnen Zuflucht und Zugang zu medizinischer Hilfe sowie Bildung verschafft.

Dreieinhalb Wochen reisten die Ruller nun durch Indonesien. Sie besuchten die Projekte, die sie seit 1992 regelmäßig durch die Erlöse manch einer Benefizaktion unterstützen. Dazu gehören die alljährlichen Weihnachtsbaum-Sammelaktionen. Am intensivsten war der Kontakt zu den 43 Kindern und Jugendlichen eines Aulia-Dorfes, in dem die Ruller mehrere Tage wohnten und das eine Frau leitet, die sie in Jakarta alle nur „Ibu Lestari“ nennen: Mutter Lestari.

„Dort haben wir zum ersten Mal gesehen, welche Tragweite unser Handeln hat“, sagte Bruning. Die Gäste verfolgten, wie die ehemaligen Straßenkinder grundlegende Dinge über Hygiene lernten. Sie hätten dort erlebt, wie die Sozialarbeiter den Kindern das Wäschewaschen per Hand und das Kochen beibrachten, erzählte Schlüter. Grundlegende Fähigkeiten, die es den Kindern ermöglichen sollen, sich selbst zu verpflegen.

Die Ruller spielten mit den Kindern und sprachen mit ihnen über Hoffnungen und Zukunftspläne. Dabei erfuhren sie, dass nur der Besuch einer Schule die jungen Menschen in Indonesien überhaupt zu einer Zukunft außerhalb der Slums befähige. Die meisten allerdings könnten nicht einmal das Schulgeld aufbringen. Und selbst der Unterricht sei keine Garantie, etwas zu lernen. Das beste Beispiel sei der Englischkurs, erzählte Nils Bruning. Dieser sei kaum einmal zielführend. Deshalb hätten viele Jugendliche Probleme mit der Sprache und seien für Arbeitgeber in der starken Tourismus- und Gastronomiebranche nicht die geeigneten Mitarbeiter.

Daher haben die Ruller mit Mutter Lestari abgesprochen, mit ihrer nächsten Spende einen angemessenen Englischunterricht zu gewährleisten.

Die Ruller selbst hingegen mussten sich bei ihrem Besuch erst einmal an der indonesischen Sprache versuchen. Sie übersetzten den Refrain des Pfadfinderliedes in die Landessprache und schmetterten es gemeinsam mit den Kindern und Mutter Lestari. In dem Lied ist von wachen Augen und einem weiten Herz die Rede. „Dieser Song – das ist Lestari: Auge, Herz und Hand“, sagte Goer über die Frau, die sich seit Jahrzehnten für die Benachteiligten einsetzt.

So haben die Pfadfinder also am Ende ihre Sprachlosigkeit angesichts des Elends in den Slums überwunden und Worte für diejenigen gefunden, die sie auch künftig weiter unterstützen werden.

 

Quelle: http://www.noz.de/lokales/66551163/ruller-pfadfinder-erkunden-projekte-fuer-straenkinder-in-der-indonesischen-hauptstadt-jakarta

Ruller Pfadfinder planen Studienreise nach Jakarta, Indonesien

Eine Gruppe von ehemaligen Leitern, die nun im Förderverein tätig sind, sowie aktive Leiter der DPSG Rulle planen für den Sommer 2012 eine Reise auf die Insel Java.

Die Straßenkinder in Indonesien leben in großer Armut. Sie können nur auf öffentlichem Grund leben, und errichten so ihre Nothütten unter Brücken entlang von Bahndämmen und Stromleitungen. Sie bestreiten ihr Überleben aus Betteln, Tagelöhnerarbeiten oder auch mit Prostitution und Diebstahl.

Vor gut 20 Jahren entstand durch Erich Goer der Kontakt zu Mutter Lestari, die zu dieser Zeit ein Straßenmädchen-Projekt in Jakarta ins Leben rief. Sie war für die Unterbringung und Pflege der Kleinkinder auf dringende Hilfe angewiesen. Herr Goer sammelte mit dem Pfadfinderstamm Rulle Spenden zur Ernährungshilfe der Kleinkinder.

Es folgten über die Jahre weitere Spenden und Spendenmitglieder (jedes Jahr geht ein großer Teil des Geldes aus der Tannenbaumaktion direkt an das Hilfsprojekt), so dass im Rahmen des Straßenkinder-Projekts zwei Häuser in Anlehnung des SOS-Kinderdorfes errichtet werden konnten und eine Krankenkasse für Straßenkinder finanziert werden konnte.

2004 wurde der Grundstein gelegt, ein Jugendhaus zu bauen für die heranwachsenden Jugendlichen, die seit ihrem Kleinkindalter von Mutter Lestari und den Sozialarbeitern in familienähnlicher Atmosphäre betreut worden sind.

Für die Zukunft bleibt nun zu überlegen und zu planen, wie die Dorfidee zu ergänzen ist, um eine umfassende und tragende Berufs- und Bildungsförderung für die Jugendlichen zu ermöglichen.

U.a. aus diesem Grund möchten wir die Studienreise nach Jakarta unternehmen, um die örtlichen und kulturellen Gegebenheiten und Besonderheiten des Landes, der Städte mit ihren Slums und der Straßenkinder kennenzulernen und zielführend in ein ganzheitliches Bildungskonzept einbinden zu können.

Wir wollen uns vor Ort der Herausforderung stellen, wie wir als Pfadfinder mit verschiedenen Berufsqualifikationen und mit unserem Wissen und Erfahrungen Perspektiven für die Berufs- und Lebenschancen der Jugendlichen des AULIA-Dorfes in Yogyakarta/Pakem, Indonesien schaffen können.

Für weitere Informationen und auftauchende Fragen sind wir jederzeit offen!

Ansprechperson: Nils Bruning

Termine

Zeltlager 2013, in Ankum

17. - 21.05.2013

 

 

Spruch des Monats

„Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.“

Mutter Teresa