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DPSG Rulle - Zeltlager

Zeltlagerbericht 2012

Pfingstzeltlager der DPSG Rulle in Menslage

 

Endlich war es soweit! Das sowohl von Gruppenkindern als auch von Gruppenleitern lang ersehnte Pfingstzeltlager der DPSG Rulle stand wieder einmal vor der Tür. Unter dem Motto „Scotland Yard – Pfadidetektive auf Spurensuche“ machten sich vom 25 - 29. Mai 2012 rund 140 Superdetektive auf den Weg Richtung Menslage. Aufregung und Vorfreude waren bei nur läppischen 30 °C in diesem Jahr besonders groß, denn zu den Zeltlagerteilnehmern gehörten zahlreiche Wölflinge (das sind mit sieben bis neun Jahren unsere jüngsten Gruppenkinder), die zum ersten Mal das Zeltlagervergnügen miterleben durften.

In Menslage angekommen, wurden die Gruppenkinder von ihren Gruppenleitern, als Detektive verkleidet, seien es Die drei ???, Sherlock Holmes oder Miss Marple, erwartet. Nachdem sich die Kinder in die unterschiedlichen Stadtteile Londons eingetragen hatten, wo sie in den nächsten Tagen zu Hause waren, stand das Beziehen der Zelte an der Tagesordnung. Zumindest am ersten Tag konnte noch nahezu jede Gruppe mit Überzeugung behaupten, dass Ordnung in ihrem Zelt herrsche, bevor sie innerhalb der nächsten Tage vom Chaos übermannt wurden. Als die Zelte bezogen waren, gemeinsam zu Abend gegessen und am Lagerfeuer das ein oder andere Lied geträllert worden war, stand die alljährliche Fuchsjagd auf dem Programm. Da unsere tapferen Kinderdetektive sogar vor der Durchquerung eines kleinen Flusses nicht zurückschreckten, hatte unser Fuchs auch in diesem Jahr keine Chance, zu entkommen. Nach der Fuchsjagd fielen zumindest einige Kinder erschöpft ins Bett, wohingegen sowohl ältere Gruppenkinder als auch die Leiter am Lagerfeuer verharrten.


Schon am frühen Samstagmorgen waren zu allem Übel der Leiter zahlreiche Gruppenkinder quietschfidel, sodass bereits um sechs Uhr morgens eine Runde „Englische Bulldogge“ angezettelt wurde und so mancher Leiter die gesamten Gruppenkinder am liebsten in den nahe gelegenen Hahnenmoorkanal geschmissen hätte. Somit hieß es natürlich nicht ausschlafen, sondern aufstehen, denn „Aufstehn ist schön, aufstehn ist schön …“, wie es ein grandioses Wecklied besagt. Nun wurde schleunigst mit leckeren Broten und ausreichend Müsli gefrühstückt. Damit auch alle Detektive mit Hüten und Lupen ausgerüstet waren, standen jetzt diverse Workshops wie u. a. Basteleien, kleine Spiele oder Kanu fahren auf dem Programm. Auch ein Lagergericht wurde eigenhändig aufgebaut. Nach einem ausgiebigen Geländespiel im Laufe des Nachmittags war der erste Gerichtsprozess an der Reihe, wobei zahlreiche Leiter für ihre Delikte bestraft wurden. Am Abend folgte ein Highlight des Lagers, die Show unserer ältesten männlichen Gruppenkinder, die uns z. B. mit amüsanten Tanzeinlagen zum Lachen brachten. Anschließend setzten sich viele Kinder und Leiter ans Lagerfeuer, um für den Überfall bestmöglich den Bannermasten im Auge zu haben, auch deshalb, weil ihn in diesem Jahr erstmalig einzig die Gruppenkinder verteidigen durften. Die Leiter standen ihnen natürlich aufmerksam zur Seite. Aufgrund seiner erfolgreichen Bewachung konnte sich nun der Großteil des Lagers beruhigt ins Bett begeben, um am nächsten Morgen fit zu sein.


Da viele Kinder vom Vortag noch recht erschöpft waren, konnte der Sonntagmorgen mit einem ausgiebigen Frühstück in Form von leckeren Brötchen und Rührei etwas ruhiger angegangen werden. Gut gestärkt machten sich daraufhin sowohl Gruppenkinder als auch -leiter mit Bussen auf den Weg in das nahe gelegene Löningen, wo es Aufgabe war, Mister X zu fangen, der zuvor aus dem Gefängnis ausgebrochen war. Als diese Aufgabe erledigt war, freuten sich bei strahlendem Sonnenschein alle auf das kühle Nass im Freibad. Nach einer Pflichtpartie „Englische Bulldogge“ im Wasser standen u. a. planschen, Turm springen und Wikingerschach auf der Tagesordnung. Im Anschluss an den Schwimmbadbesuch wurde am Zeltplatz gemeinsam gegrillt, um daraufhin zusammen mit Pfarrer Schöneich und Bernd Overhoff, denen hiermit ein besonderer Dank gilt, einen Lagergottesdienst zu feiern. Nach der folgenden Leitershow stellten die Überfälle den Höhepunkt des Abends dar. Nur schwer konnte der Bannermast bewacht werden, doch mit viel Mut und Anstrengung klappte die Verteidigung auch an diesem Abend.


Am Montagmorgen war, nachdem wir am Vortag Löningen unsicher gemacht hatten, ein Stationslauf an der Reihe, bei dem die Kinder nahezu in ihren Pfadfindergruppen zahlreiche Aufgaben von „Detektive mit Wasserbomben abwerfen“ bis „Lebensmittel schmecken“ erledigen mussten. Die eigentliche Nachmittagsplanung wurde aufgrund der gellenden Hitze schleunigst über den Haufen geworfen, sodass sich die Leiter für eine Planscherei und Kanu fahren im bzw. auf dem Hahnenmoorkanal entschieden. Mit dabei war auch unser neuer Ruller Pastoralassistent Sebastian Mutke, der uns an diesem Tag besuchte. Auf diese Weise hatten wir Pfadfinder das Glück, ihn möglichst bald kennenzulernen, wofür wir uns auf diesem Weg recht herzlich bedanken möchten. Um dem nächtlichen Gruselmarsch gewappnet zu sein, gab es am Abend zur Stärkung Hotdogs, die im Nu verspeist wurden. Wer danach immer noch nicht satt war, konnte im Laufe des Abends an selbst gemachtem Popcorn naschen. In dieser Nacht war kein Überfall angedacht, sodass die meisten Kinder recht schnell müde ins Bett fielen.


Am Dienstagmorgen standen vermutlich sowohl Gruppenkinder als auch Gruppenleiter mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf, denn das diesjährige Zeltlager neigte sich dem Ende entgegen. Gerade einige jüngere Kinder freuten sich verständlicherweise trotz des spaßigen Lagers aber auch sehnlichst darauf, ihre Eltern und Geschwister wieder zu sehen. Nach dem Frühstück wurde folglich das Chaos in den Zelten beseitigt, alle Taschen wurden gepackt. Als die Kinder eifrig die angefertigten Zeltlagerreflexionsbögen ausgefüllt hatten, standen auch schon die Busse abfahrbereit am Zeltplatz, sodass sich Gruppenkinder und -leiter von den Londoner Stadtvierteln aus wieder auf den weiten Weg Richtung Rulle begaben. Dort lagen viele Kinder ihren Eltern und Geschwistern glücklich, aber auch erschöpft, in den Armen.


Wir Ruller Pfadfinderleiter bedanken uns recht herzlich für das super Pfingstzeltlager mit Euch und freuen uns bereits jetzt auf das Zeltlager 2013. Wir hoffen, dass es Euch genau wie uns eine Menge Spaß bereitet hat. Ein besonderer Dank gilt auch Petrus, der uns in diesem Jahr erneut ein super Wetter beschert hat! Auf dass er uns auch im nächsten Jahr nicht im Stich lässt!

Termine

Osterfeuer 2014:

Sonntag, 20. April - Das Feuer wird gegen 20:00 Uhr entfacht.

Zeltlager 2014 in Lünne:

06. - 10. Juni

 

Spruch des Monats

Etwas Gutes sollst du an jedem Tag deines Lebens tun.

Lord Robert Baden-Powell